Feb
20
2010
Täusche ich mich, oder wächst derzeit die chronische Unzufriedenheit in der westlichen Gesellschaft in einem rasanten Tempo? Obwohl man immer mehr hat ist es nie genug um so wirklich glücklich zu sein. Die Jungen (aber nicht nur) sehnen sich nach Liebe und Beziehung, pflegen die Kommunikation aber hauptsächlich via Handy und PC und wundern sich dann, wenn ihnen irgendwo etwas zwischenmenschliches, persönliches fehlt das über Sex hinausgeht. Sexualität deren Vorbilder oft in der produzierten Pornowelt geschaffen werden zu der man heute Zugriff hat bevor die LehrerInnen überhaupt von Blumen und Bienen erzählen. Die Älteren (auch hier gibts Ausnahmen) fühlen sich eingeengt, wissen nicht was sie wollen und treffen dadurch oft Entscheidungen die sie später bereuen. Dankbarkeit für das was man hat ist ein rares Gut geworden, denn es ist nie genug, und trotz boomendem Buchmarkt im Bereich Selbsthilfe-Spiritualität macht sich die grosse Verwirrung breit und die Konsumlust dient als vertrauter, aber nicht sonderlich erfüllender Anker im hektischen und informationsüberfluteten Alltag.
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Jan
31
2010

Ist sie nicht magisch? Die Stille die sich an einem verschneiten Tag über das Land legt? Der Zauber der einem Schneegestöber innewohnt? Die Mystik des Nordens dessen Kraft Erhabenheit und Stärke ausdrückt und doch auch Stillstand und Tod in sich birgt. Isa erhebt sich und ihre kristalline Schönheit trägt ein wissendes, strahlendweisses Lächeln das manches Herz gefrieren lässt und anderen Freude schenkt. Wir waren heute zur Kerzenweihe im Winterwald als die Holle ihre Pracht mit uns teilte. Und unsere Herzen wurden warm, auch wenn die Nasenspitzen froren. Jede Jahreszeit trägt ihren Zauber in sich. Heute zelebrierten wir die Magie des Nordens an der Schwelle zum nächsten Abschnitt und dem Versprechen des Frühlings. Wunderschön, diese Energie.

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Nov
17
2009

Es war wirklich eine spezielle Nacht, gestern, und eine ungewohnte Dunkelheit sowie Stille hüllten den Wald erwartungsvoll ein. Ungewohnt, denn für einmal schaffte es nicht einmal die Luzerner Lichtverschmutzung den angrenzenden Wald leicht zu erhellen. Knapp vor dem Höhepunkt des Leermondes trafen Cerridwen und ich ein um in einem einfachen Ritual den Ahnen zu danken, die Götter zu ehren, ein Licht zu entzünden, und in der beginnenden Neumondphase unsere Runen zu weihen. Das wir unsere Kraftsymbole für das nächste Jahr zogen, versteht sich von selbst. Zu diesem Zweck hatte ich neben meinen Eibenrunen auch ein “jungfräuliches”, da noch nie verwendetes Tarot-Deck mitgenommen, dessen grosse Arkana unsere kleine Reise in die Zwischenwelt begleitete. Einzelheiten möchte ich hier nicht teilen, doch zusammengefasst lässt sich sagen, das es eine kraftvolle, stille und interessante Erfahrung war, deren Eindrücke uns wohl durch das ganze Jahr begleiten werden. Manchmal ist weniger mehr, vor allem in einer magischen Nacht wie dieser. Einen guten Start ins neue Hexenjahr, wünsche ich Euch.

Nov
01
2009

Es geht mir nicht mehr aus dem Kopf, das Lied das wir gestern im Rahmen des von Britta, Lily (beide vom “Order of Bards, Druids and Ovates – OBOD”) und Morgana organisierten Samhain-Rituals einstudieren, singen und tanzen durften und so summt in meinem Kopf auch heute noch immer wieder monoton die Einladung an die Cailleach, die “Alte”, die Crone der Kelten. Getragen vom Gesang an die Ahnen und die “Zeit ohne Zeit” zwischen den Welten. Ich möchte zu Beginn den drei obengenannten Frauen danken! Für ihre Arbeit, ihre Hingabe und das stimmungsvolle Ritual das im Verlauf des Abends, unter dem Licht des fast vollen Mondes, durch die verschiedenen Elemente für alle TeilnehmerInnen etwas bot. Theatralisch rituelle Aspekte genauso wie meditative Momente der Stille…
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Sep
14
2009

Ich bin bekannterweise Wicca. Inzwischen zwar – trotz Initiation – ein Vertreter der eher liberalen und sehr fortschrittlich ausgerichteten Variante, aber dennoch traditionsbewusst, mit Liebe und Herz unter diesem Begriff und innerhalb des Kreises bzw. der Community praktizierend. Ich nenne mich jedoch in letzter Zeit immer weniger gerne “Hexe”. Warum? Weil der derzeitige Eso-Boom eine Art von Hexentum in den Fokus der Öffentlichkeit rückt, mit dem ich mich so kaum identifizieren kann.
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Sep
05
2009
Am gestrigen Vollmond rauschten die Geister der Winde durchs Blätterdach, pfiffen uns um die Ohren und quittierten jede Anrufung mit einem Heulen. Mir stand der Sinn nach einem kleinen Ritual mit etwas Energiearbeit und so schufen wir uns heiligen Raum. Kompliment an die Gruppe, denn diese stimmt einfach auf allen Ebenen. Während der Aufladung unserer Kerzen wurde es ziemlich heiss im Zentrum. Energie strömte und machte den einfachen Zauber zu einer kraftvollen Sache. Wir setzten eine bestimmte Rune ins Zentrum der Arbeit und es war schön zu spüren, dass diese in jedem einzelnen Resonanz fand; somit die richtige Wahl darstellte. Faszinierend, das nach Ritualende und Erdung der Wind nahezu verstummte und uns Ruhe und Harmonie umarmten, als wir wieder heimwärts strebten. Ein schöner Abend in einem sympathischen und kraftvollen Kreis. Ein toller Vollmond. Einzig mit dem Schlafen klappte es heute Nacht bei mir nicht so. Trotz erden und wieder ankommen lag ich – mit eingekuscheltem Katerle – wach und beobachtete die Nacht.
Aug
24
2009
Wenn ich ein wenig Revue passieren lasse, wie sich “meine” Art Wicca zu verstehen und zu leben im Lauf der Jahre geändert hat, dann erkenne ich sehr wohl die dynamische Natur und das enorme Potential das diese Spiritualität durchdringt. Das stete Lernen, ein kritisches beobachten und erforschen der Wurzeln aber auch und vor allem das praktische Erfahren des Göttlichen, von Göttin und Gott in ihrer Vielheit prägen diese Naturreligion für mich persönlich.
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Jun
30
2009
So, sie sind da die bestellten Bücher. Viel schneller als erwartet und dicker als gedacht. Ein erstes Überfliegen lässt schnell mein Favoritenwerk erkennen: T. Thorne Coyle’s “Kissing The Limitless” welches auf den ersten Blick ein wunderbares und inspirierendes, vor allem stark praxisorientiertes Buch zu sein scheint das sichtlich auf der von mir so favorisierten und meine Philosophie stark beeinflussenden Feri-Tradition basiert.
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Jun
26
2009
Es ist noch nicht lange her, da habe ich mir wieder einmal ein paar Wicca-Fachbücher bestellt. Und die Freude ist gross, denn sie sind schneller auf den Weg gegangen als ich es erwarten durfte. Ursprünglich hätte ich auf die Titel mehrere Wochen lange warten müssen. Da war die Versandbestätigung von Amazon gestern eine äusserst freudige Überraschung. Besonders gespannt bin ich auf “All One Wicca”, das offizielle Leitwerk der “Universal Eclectic” Tradition, aus dem Esra Free in dem hervorragenden “Wicca 404″ gar zitiert. Doch auch das aktuelle Buch der Feri- und Reclaimingwitch T. Thorn Coyle “Kissing the limitless” wird von mir mit Vorfreude erwartet. “Küsse das Unendliche” klingt doch schon mal vielversprechend *lach*. Die weiteren Bücher sind, “The Ethical Eclectic”, “Wicca 333″ und “Wicca 334″ von Kaatryn MacMorgan-Douglas. Genug Futter für meine Hexenbibliothek und ein Einblick in eine Tradition die mir von der Philosophie her sehr nahezustehen scheint. Mal schauen….
Jun
22
2009
Wer schon immer wissen wollte welche Wicca Tradition am besten zu ihr/ihm passt, für den gibts auf Selectsmart einen Test, der natürlich nicht ganz ernstzunehmen ist, der aber trotzdem erstaunliche Ergebnisse bietet wenn man ihn genau macht, heisst, auch unter Miteinbezug der verstellbaren Schieberegler unter der Frage *g*. Wer der englischen Sprache mächtig ist und Spass an solchen Sachen hat, der findet den Test HIER .
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