Feb
04
2010

Auch wenn der erste Craftingabend wie jedes Jahr fast ausschliesslich dem Kennenlernen gewidmet war/ist und die neuen Teilnehmer Fragen zum Kurs stellen können, sowie ihre Vorstellungen und Wünsche einbringen dürfen, ist er derjenige dem auch ich immer mit ein bisschen Aufregung entgegen sehe. Was für Menschen sind es, die ich durch das Jahr begleiten darf? Wie ist die Energie untereinander? Was spüre ich selbst? …
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Jan
31
2010

Ist sie nicht magisch? Die Stille die sich an einem verschneiten Tag über das Land legt? Der Zauber der einem Schneegestöber innewohnt? Die Mystik des Nordens dessen Kraft Erhabenheit und Stärke ausdrückt und doch auch Stillstand und Tod in sich birgt. Isa erhebt sich und ihre kristalline Schönheit trägt ein wissendes, strahlendweisses Lächeln das manches Herz gefrieren lässt und anderen Freude schenkt. Wir waren heute zur Kerzenweihe im Winterwald als die Holle ihre Pracht mit uns teilte. Und unsere Herzen wurden warm, auch wenn die Nasenspitzen froren. Jede Jahreszeit trägt ihren Zauber in sich. Heute zelebrierten wir die Magie des Nordens an der Schwelle zum nächsten Abschnitt und dem Versprechen des Frühlings. Wunderschön, diese Energie.

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Dez
22
2009
…Heute kamen zwei, eigentlich sympathische, Frauen in den Laden auf die ich – versunken in Gedanken um meinen kranken Kater und irgendwie sowieso seltsam drauf, nach einem missglückten Start in Form eines dämlichen Witzes meinerseits völlig gestresst, dumm und unruhig reagierte nur um dann als ich es realisierte plötzlich völlig offen zu werden, wie ich es mit Kunden die ich nicht näher kenne eigentlich “so” selten bin. Letztendlich sagte eine der Besucherinnen etwas das mich zum nachdenken anregte, da ich tief innen wusste das sie recht hat und sie mit einem Satz einen Punkt traf von dem ich weiss das ich mich ihm stellen sollte da auch die Göttin mich immer wieder – mal mehr mal weniger zärtlich – darauf hinweist. Continue Reading »
Nov
17
2009

Es war wirklich eine spezielle Nacht, gestern, und eine ungewohnte Dunkelheit sowie Stille hüllten den Wald erwartungsvoll ein. Ungewohnt, denn für einmal schaffte es nicht einmal die Luzerner Lichtverschmutzung den angrenzenden Wald leicht zu erhellen. Knapp vor dem Höhepunkt des Leermondes trafen Cerridwen und ich ein um in einem einfachen Ritual den Ahnen zu danken, die Götter zu ehren, ein Licht zu entzünden, und in der beginnenden Neumondphase unsere Runen zu weihen. Das wir unsere Kraftsymbole für das nächste Jahr zogen, versteht sich von selbst. Zu diesem Zweck hatte ich neben meinen Eibenrunen auch ein “jungfräuliches”, da noch nie verwendetes Tarot-Deck mitgenommen, dessen grosse Arkana unsere kleine Reise in die Zwischenwelt begleitete. Einzelheiten möchte ich hier nicht teilen, doch zusammengefasst lässt sich sagen, das es eine kraftvolle, stille und interessante Erfahrung war, deren Eindrücke uns wohl durch das ganze Jahr begleiten werden. Manchmal ist weniger mehr, vor allem in einer magischen Nacht wie dieser. Einen guten Start ins neue Hexenjahr, wünsche ich Euch.

Nov
08
2009

Heute war ein Tag zum Nachdenken. Nach einem ausgiebigen Spaziergang und einem suppigen Mittagmahl versank ich bei völliger Dunkelheit in der Badewanne was sehr interessante innere Bilder und damit verbundene Erkenntnisse auf die “innere” Leinwand projezierte. Ein kurzes Leseabenteuer wurde zu einem unfreiwilligen und traumstarken Nickerchen und die darauf folgende Sonntagskombo aus Meditation, Ritual und Kartenarbeit erwies sich ebenso als aussagekräftig. Der heutige Sonntag hatte bisher etwas äusserst zeitloses und reiht sich damit nahtlos in die Entwicklung der Zeit seit dem ersten Samhain-Anlass. Ich vermute das sich da bis zum Leermond noch so einiges tun wird. Einem Leermond übrigens, der für viele Hexen und Heiden das eigentliche Samhain symbolisiert.
Nov
03
2009

Nach dem grossen Ritual vom Samstag musste ich den Vollmond wieder im kleinsten Kreis zelebrieren. In relativer Stille und dem Zauber einer sehr sehr lebhaften Nacht in der man merkte, dass die Schleier zwischen den Welten nun immer dünner werden. Wir spazierten, meditierten, räucherten ein Wenig, riefen die Geister und Götter und traten in Konversation mit dem Ort. Interessant, das wir gestern einen ungewohnten Pfad entdeckten, an dem die Dunkelheit herrschte und der, obwohl exponiert, im Gegensatz zum restlichen Wald windstill blieb. Ihn beschritten wir achtsam und mit Respekt, die leichte Trance die sich auf ihm einstellte registrierend. Augen blitzten aus der Dunkelheit und abschätzendes Knurren erreichte unsere Ohren. Die Bilder schoss ich übrigens zuvor, an jenen Orten die dies zuliessen. Die Mondin selbst war hinter dem Hochnebel versteckt und erleuchtete diesen, was – zusammen mit Luzerns Lichtverschmutzung – eine helle Decke ergab. Die Träume letzte Nacht: intensiv und spannend.

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Nov
01
2009

Es geht mir nicht mehr aus dem Kopf, das Lied das wir gestern im Rahmen des von Britta, Lily (beide vom “Order of Bards, Druids and Ovates – OBOD”) und Morgana organisierten Samhain-Rituals einstudieren, singen und tanzen durften und so summt in meinem Kopf auch heute noch immer wieder monoton die Einladung an die Cailleach, die “Alte”, die Crone der Kelten. Getragen vom Gesang an die Ahnen und die “Zeit ohne Zeit” zwischen den Welten. Ich möchte zu Beginn den drei obengenannten Frauen danken! Für ihre Arbeit, ihre Hingabe und das stimmungsvolle Ritual das im Verlauf des Abends, unter dem Licht des fast vollen Mondes, durch die verschiedenen Elemente für alle TeilnehmerInnen etwas bot. Theatralisch rituelle Aspekte genauso wie meditative Momente der Stille…
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Okt
29
2009
Natürlich wird kaum einer von “uns” hier daran teilnehmen, und doch ist es ein Video das ich gerne mit Euch teile, da es ein lebendiges Hexentum im Geist der Reclaiming-Tradition zeigt. Bunt, kreativ, Licht und Schatten beinhaltend. Gratuliere zum 30. Spiral Dance Jubiläum am diesjährigen Samhain.