Nov
25
2009
Aufgrund der Intervention einer Zuschauerin die in der Zeichentrickserie “Simpsons” pornographische und gewalttätige Inhalte witterte, wurde diese nun in der Schweiz unter “Jugendschutz” und Altersbeschränkung gestellt. Eigentlich ist das ja nicht so schlimm, aber irgendwie komisch und ein bisschen “tragisch” allemal. Vor allem fragt man sich zur Person, die den Stein ins Rollen brachte – stellvertretend für alle die stets etwas “anstössiges” finden: was für ein Leben führt sie? Wie glücklich ist sie? Wie alt? Wie humorvoll? Wie “religiös”? Wie gelangweilt? Nein, letzteres nicht, denn solche Menschen neigen dazu immer und überall etwas zu finden, das ihren Blutdruck steigen lässt und das ihre Wichtigkeit anhebt. Und ist eine Sache vorbei findet man die Nächste über die man sich ereifert. Also bleibt die Frage: wie glücklich? Und jetzt plädiere ich für eine Einstellung von Pokémon. Denn gewalttätig ist das allemal
. Aber eines muss man letztendlich zugestehen: “ab 12″ ist absolut fair. Dennoch hab ich letztlich in “Spongebob” schon wesentlich krasseres wahrgenommen. Hoffentlich sieht sie den nie, denn der richtet sich nun offiziell wirklich an Kinder *g*. Quelle unter anderem: http://www.bielertagblatt.ch/News/Vermischtes/160310
Nov
24
2009
Da haben die Leute von NC-Soft ja noch grosses vor. Es ist zwar nur ein Trailer, aber für mich Grund genug meinen Account zu behalten, auch wenn ich derzeit nicht viel zum Spielen komme da ich arbeiten darf und nebenbei auch noch ein bisschen Zeit in “Dragon Age: Origins” verbringe. Aber die Aussichten sind zauberhaft und ich bleibe Aion treu. Man kann ja auch ohne Leistungs- und Erfolgsdruck gamen
. Viel Spass mit dem wunderschönen Video und Aussichten auf die Spielezukunft in Atreia:
Nov
21
2009
Ich bin ein Fan des Cocooning (es sich zu Hause gemütlich machen). So, jetzt ist es raus! Ich gehe zwar gerne raus in die Natur und hänge privat mit Freunden ab aber Partyaktivitäten jeder Art machen mich nicht mehr wirklich an. Auch für die Gastroszene bin ich kein guter Kunde mehr, denn zu selten zieht es mich in Gasträumlichkeiten oder Bars. Vielleicht hatte ich zu lange im Gastgewerbe bzw. der Partyszene gearbeitet und bin von der dort grassierenden Oberflächlichkeit auf Jahre gesättigt, vielleicht ist es das älter- und ruhigerwerden (auch wenn Mensch sich das nicht immer eingestehen will) oder aber die Notwendigkeit in einem Beruf in dem man viel mit Menschen zu tun hat, die freie Zeit dazu zu nutzen um Energien wieder auf sich selbst zu fokussieren. Soziale Kontakte pflege und mag ich, doch das rumhängen in überteuerten, oft verrauchten Bars, Clubs und Restaurants ist derzeit einfach nicht mehr mein Ding.
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Nov
17
2009

Es war wirklich eine spezielle Nacht, gestern, und eine ungewohnte Dunkelheit sowie Stille hüllten den Wald erwartungsvoll ein. Ungewohnt, denn für einmal schaffte es nicht einmal die Luzerner Lichtverschmutzung den angrenzenden Wald leicht zu erhellen. Knapp vor dem Höhepunkt des Leermondes trafen Cerridwen und ich ein um in einem einfachen Ritual den Ahnen zu danken, die Götter zu ehren, ein Licht zu entzünden, und in der beginnenden Neumondphase unsere Runen zu weihen. Das wir unsere Kraftsymbole für das nächste Jahr zogen, versteht sich von selbst. Zu diesem Zweck hatte ich neben meinen Eibenrunen auch ein “jungfräuliches”, da noch nie verwendetes Tarot-Deck mitgenommen, dessen grosse Arkana unsere kleine Reise in die Zwischenwelt begleitete. Einzelheiten möchte ich hier nicht teilen, doch zusammengefasst lässt sich sagen, das es eine kraftvolle, stille und interessante Erfahrung war, deren Eindrücke uns wohl durch das ganze Jahr begleiten werden. Manchmal ist weniger mehr, vor allem in einer magischen Nacht wie dieser. Einen guten Start ins neue Hexenjahr, wünsche ich Euch.

Nov
13
2009

Dass die Legenden die sich um “2012″ ranken weder wissenschaftlich noch zeitrechnerisch aufgehen ist ja eigentlich nichts Neues, auch wenn sich viele an das derzeit aktuelle Weltuntergangsdatum wie an einen Strohhalm klammern, der ihren Leben einen Sinn zu geben scheint. Dass mögliche Weltuntergangs-Szenarien Inspiration für Filmemacher und Geldquelle für schreibende Eso-Onkels und Tanten sind, wissen wir spätestens seit 1999. Das gerade Roland Emmerich sich dieses Thema für’s Kino schnappt war für mich eine gute Nachricht, denn ich mag seine Filme sehr und für gewöhnlich reissen sie mich auch mit.
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Nov
09
2009

Seit einer Woche warte ich nun voller Vorfreude auf das IPhone das mir mit Vertragsverlängerung letzten Montag innert 2-3 Tagen von Orange zugesagt wurde. Doch auch heute war der frühe Gang in den Laden um das eingeschriebene Paket entgegenzunehmen einer, den ich mir hätte sparen können. Schon ein Anruf letzten Freitag warf Fragen auf, denn man teilte mir mit das ich eine Fehlinformation bekommen hätte und etwa 7 Werktage warten müsse. Dann stellte man fest, das meine Bestellung gar nicht weitergeleitet worden war und man sendete angeblich noch gleichentags damit ich es Montag hätte. Tja und heute? Das selbe in grün: kein Orange Paket. Wie sagt man so schön? Shit happens… Das Vorfreude die Schönste sein soll, halte ich jedoch für ein Gerücht.
Nachtrag: es hat doch noch geklappt! Ich war nachmittags kurz im Laden um etwas zu erledigen, machte das Licht an und 5 Minuten später stand ein verwirrter Pöstler vor der Türe (er dachte ich hätte Montag zu) um mir das Paket zu überreichen. Und ich freue mich über den “Zu-Fall” und bin nun gar nicht mehr grummelig *g*
Nov
08
2009

Heute war ein Tag zum Nachdenken. Nach einem ausgiebigen Spaziergang und einem suppigen Mittagmahl versank ich bei völliger Dunkelheit in der Badewanne was sehr interessante innere Bilder und damit verbundene Erkenntnisse auf die “innere” Leinwand projezierte. Ein kurzes Leseabenteuer wurde zu einem unfreiwilligen und traumstarken Nickerchen und die darauf folgende Sonntagskombo aus Meditation, Ritual und Kartenarbeit erwies sich ebenso als aussagekräftig. Der heutige Sonntag hatte bisher etwas äusserst zeitloses und reiht sich damit nahtlos in die Entwicklung der Zeit seit dem ersten Samhain-Anlass. Ich vermute das sich da bis zum Leermond noch so einiges tun wird. Einem Leermond übrigens, der für viele Hexen und Heiden das eigentliche Samhain symbolisiert.
Nov
07
2009
Das Samhain-Ritual hat diesmal ganz schön etwas in Bewegung gebracht und bei mir eine kleine Unterweltsreise eingeleitet in der ich auf mehreren Ebenen zu einer tieferen Auseinandersetzung mit mir geradezu gezwungen werde. “Wie passend”, flüstert mir ein ironisch grinsender Trickster dabei zu und recht hat er: es passt! Es hat mich doch so einiges genau dort erwischt wo es gemein unangenehm ist. Was hab ich da bloss letzten Samstag symbolisch in den Kessel der Cailleach geworfen. Hätte ich ja aus Erfahrung bedenken können, das gewünschte Veränderungen oft eine vorübergehende Verdichtung zur Folge haben. Nun denn, da muss ich wohl durch. Wär ja schliesslich noch schöner, wenn ich all den kleineren und grösseren Prüfungen einfach so davonlaufen und mich auf diesem Weg dem eigenen Lernen entziehen könnte. Tsss….. (Bild: Hrana Janto – Schöpferin des Göttinnengeflüsters)
Nov
05
2009
Wie jedes Jahr frage ich mich gerade, wieso bei den Europäischen(!!!) MTV Music Awards eine Amerikanerin moderiert, amerikanische Music-Acts eröffnen und dominieren und auch in den Hauptkategorien hauptsächlich amerikanische Künstler nominiert sind. Also nicht dass das schlimm wäre, einige davon sind ja echt nicht schlecht (mittlerweile jedoch ein wenig langweilig) aber in jedem Fall lässt sich so “durch die Blume” die amerikanische Musikszene auch auf dem alten Kontinent gehörig feiern. Die regionalen Wahlen zum “Best Act” des jeweiligen Landes halten hier wohl nur mehr als Alibi her, denn sonst wäre es vielleicht doch zu auffällig *g*. Naja, man möchte diesem sympathischen *hust* und einst so wegweisenden Sender *nochmalhust* ja keine falsche Motivation unterstellen. Oder?
. Das gerade ein ziemlich besoffener Hasselhoff auf der Bühne steht macht die Show auf jeden Fall traurig unterhaltsam…Prost
Nov
04
2009
Kaum zu glauben: mein Nachbar von der Bibliotheka Mystica nebenan brezelt sein Schaufenster bereits weihnachtlich auf. Sehr ungewöhnlich für ihn, aber seine Erklärung ist logisch: fast alle Luzerner Läden haben bereits die Weihnachtsdeko aktiviert und strahlen im winterlichen Glanz. Er fühlt sich unter Zugzwang. Irgendwie pervers, oder? Jetzt muss ich natürlich überlegen ob ich auch schon auf den Zug aufspringe, denn irgendwie wirkt mein Herbstfenster nun verloren *lach*… Es würde mir leichter fallen, wenn der erste Schnee seinen Weg in die Niederungen gefunden hätte. Aber im Moment passen die Herbstblätter noch viel besser zur Jahreszeit, tanzen diese doch wild vor meinem Geschäft auf und ab, verpassen dem Eingang der Zwischenwelt einen natürlichen Teppich aus buntem Laub. Okay: nach Hexenkalender wurde mit Samhain der Winter eingeläutet. Und doch: das Weihnachtsgetue – das eigentlich nur rein kommerzielle Hintergedanken hat – ist etwas übertrieben. Und wird so nicht hinterfragt…