Sep
30
2008
Es ist traurig und tut manchmal weh wenn man sieht wie Menschen immer wieder in die gleichen Muster tapsen, vor allem wenn man die Leute mag um die es sich handelt. Aber mehr, als diejenigen drauf aufmerksam zu machen liegt nicht drin, denn letztlich müssen sie den Weg selbst gehen für den sie sich entschieden haben. Auch wenn es ein Weg mit sich wiederholenden Erfahrungen ist. Natürlich kann und darf man seine Hilfe oder Rat anbieten, aber letztlich liegt es am Individuum wohin es gehen und ob es diese annehmen möchte, solange es sonst psychisch gesund ist und Entscheidungen bewusst treffen kann und will. Wenn es sich um Freunde handelt ist es für diese jedoch auf jeden Fall tröstlich zu wissen, das man an ihrer Seite ist und sie nicht alleingelassen werden.
Sep
29
2008
Tja, was soll man da gross sagen: die neue CD von Rosenstolz “Die Suche geht weiter” ist wieder mal deutschsprachiger Pop in Perfektion. Intelligente Texte, wunderbar und üppig arrangierte Melodien verschmelzen zu einem Album das es schafft, den letzten beiden Werken in nichts nachzustehen und das bei öfterem Anhören zunehmend seine Rafinesse und die Ohrwurmqualitäten einzelner Stücke offenbart. Zwar sind die Texte diesmal etwas ironisch/melancholischer und beschäftigen sich generell mehr mit den dunklen Seiten der Liebe, aber passt das nicht hervorragend zum Herbst? Das Duo schafft es jedenfalls einmal mehr zu beweisen, dass es in unseren Breiten zu den ganz Grossen gehört. Ein Erfolg der über viele Jahre erarbeitet wurde und den sie sich somit vollauf verdienen. “Ich bin mein Haus”, “Gib mir Sonne” (mit dem wunderschönen Streicherarrangement), “Kein Lied von Liebe” und “Wie Weit ist vorbei” gehören zu den Highlights in einem Album voller Höhepunkte. Gut gemacht, Rosenstolz.
Sep
29
2008
Ich frage mich manchmal ob die Leute sich heutzutage überhaupt noch die Mühe machen, zu lesen. Vor allem genau zu lesen. Oder ob der Durchschnittsmensch generell alles nur mehr selektiv zu Gemüte führt und sich somit seine eigenen Inhalte schafft. Oberflächliche eben, so wie die Gesellschaft der sich diesbezüglich natürlich nie jemand zugehörig fühlen will…..
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Sep
28
2008

Wir spazierten heute bei wunderschönem Herbstwetter ausgiebig durch den Wald, meditierten und legten Karten. Man merkt, dass das Chateau Gütsch wieder offen ist und noble Gäste anzieht, denn einige WaldspaziergängerInnen sahen aus, als hätten sie sich von der Schicki-Micki-Metropole St. Moritz in die Luzerner Umgebung verirrt. Das besonders die amerikanischen Staatsbürger durch auffallend lautes Kommunzieren herausstechen, sei hier besonders erwähnt, auch wenn dies ja allseits bekannt sein dürfte. Jedenfalls entlockten mir drei besonders lautstarke Exemplare die nebeneinanderliefen und schrien als wären sie 30 Meter voneinander entfernt heute gar einen ironischen Kommentar aus dem Background. Und das ist selten. Viel Freude mit den Bildern…
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Sep
27
2008
Tja, was soll ich zum gestrigen Intensiv-Meditationsworkshop sagen. Es war ein…interessanter Abend. Serge Kahili King ist ein sympathischer und humorvoller Mann mit Charisma und Bodenständigkeit. Da mich seine Lehren ja nun schon seit Jahren begleiten, war ich neugierig wie der bekannte Huna-Schamane live wirken würde. Und eigentlich war er – trotz seiner Ausstrahlung hinter dem Rednerpult – unter den Leuten recht unscheinbar. Als er vor Beginn der Veranstaltung mit seiner Frau eintrudelte, erkannten ihn manche nicht mal als er an ihnen vorbeischritt. Man muss sagen: er sieht jünger aus als selbst auf älteren Fotos. Und eine gewisse Schlitzohrigkeit traut man diesem Mann ohne weiteres zu…
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Sep
26
2008
Tja, die Leut die persönlich um mich sind wissen, dass sich bei mir nach der Migräne auch noch der Magen und später Bauch bzw. Darm zu Wort gemeldet haben. So richtig von oben nach unten durch ging da die Post ab. Und ich weiss was mir dieser Prozess sagen wollte und was er einleitet. Da kann der heutige Abend vielleicht ebenso einiges zur Heilung beitragen, denn ich gehe mit Cerri an einen Meditations-Intensivworkshop mit dem international bekannten “Stadtschamanen” Serge Kahili King…
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Sep
25
2008
Hallo Allerseits. Heut gehts wieder etwas besser, auch wenn ich noch etwas erschöpft bin, und ich komm vermutlich ohne Schmerzmittel durch. Ich hätte mir nicht träumen lassen, dass man von einer Migräne (bisher kannte ich nur leichte Anfälle höchstens 3x im Jahr) so “tilt” sein kann. Mein Mitgefühl allen Frauen (und den wenigen Männern) die regelmässig unter schweren Varianten dieser Krankheit leiden. Für mich heisst es jetzt drüber nachdenken und meditieren, was IN mir abläuft und zu so einem Zustand führte, denn es ist mir wohl klar dass das Innenleben und die Manifestation im Körperlichen verknüpft sind, und daraus etwas zu lernen ist…
Sep
24
2008
Ich lag heute nahezu den ganzen Tag mit den grauenhaftesten Nacken- und Kopfschmerzen seit ewig im Bett, die trotz Aspirin und Paracetamol nicht besser werden wollten. Noch ein bisschen Übelkeit und Appetitlosigkeit dazu sowie immer wieder Geflimmer vor den Augen. Mit einem Wort: Migräne! Mir ist zwar neu, dass die von leichtem Fieber begleitet sein kann, aber scheinbar ist das so. Ich werd auch jetzt gleich wieder runterfahren aber ich dachte mir: wenn ich schon meine Mails noch schnell abrufe, dann jammer ich hier auch gleich ein bisschen rum. Ich geh davon aus, dass meine persönliche Welt morgen wieder etwas schmerz- und übelkeitsfreier sein wird. Gute Nacht, Folks…
Sep
23
2008
Ich hätte es mir niemals träumen lassen, dass ein Nickelodeon-Cartoon mich jemals so begeistern könnte, wie “Avatar – The Last Airbender” oder “Der Herr der Elemente” wie er hierzulande übersetzt wurde. Natürlich gibt es jene die sofort das Prädikat “Zeichentrick” oder “Manga” bzw. “kindisch” in Petto haben, wenn man die Serie erwähnt. Doch mich hat die Geschichte bezaubert, unterhalten und mitgerissen wie selten eine zuvor in meinen bisher 42 Jahren. Und zum ersten mal hatte ich das Gefühl vor dem Fernseher keine Serie zu schauen, sondern “ein Buch zu lesen” mit dem ich nicht aufhören kann, da ich unbedingt wissen will wie es weitergeht und wie die Charaktere, die zu Freunden werden, sich entwickeln und wachsen…
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Sep
23
2008
Gestern abend verbrachten wir einen stimmigen Mabon-Abend, der im Zeichen des Gleichgewichtes stand, welches durch die Tag- und Nachtgleiche symbolisiert wurde. Nach einer kleinen Elementeanrufung bildeten wir einen Kreis, dankten gemeinsam für die Früchte von Mutter Erde und individuell für Dinge die uns am Herzen lagen. Auch dankten wir allem das uns bewusst aus dem Gleichgewicht bringt, denn nur so erkennen wir was getan werden muss um zu wachsen und die notwendigen Veränderungen einzuleiten. Es war ein schöner Abend, hin- und wieder blinzelte ein Stern durch die Wolkenfelder und so mancher Lichtschein funkelte spontan in den Baumkronen auf. Ich war erstaunt, das die Göttin Innana dieses Jahr bei einigen so präsent ist. Selbst übermittelte ich meinen Dank an Lord und Lady sowie all die wunderbaren Facetten der kosmischen Göttin in deren Schoss selbst die grosse Gaia wie eine kleine, blauschimmernde Perle ihre Kreise um einen leuchtenden Stern zieht.