Apr
30
2007
Es ist eine interessante, zeitgeistige Spezies der Gattung Mensch jene die ständig gereizt ist, die auf alles was andere tun oder mögen “allergisch” reagiert und das meist, weil die Welt nicht so tickt wie man selbst. Natürlich ist dann die Welt schuld. Man selbst ist genial, hat alles verstanden und weiss genau wie alles zu funktionieren hat bzw. hätte. Und wie man sich richtig verhält…
Continue Reading »
Apr
30
2007

Samstag waren wir wieder einmal im Ausgang. Zuerst zum Abendessen bei einem Kollegen eingeladen und anschliessend im Alcatraz-Club wo ich wenigstens ein paar Stunden lang schweisstreibend und fast ohne Unterbrechung abtanzen konnte, auch wenn ich die Stimmung dort nicht gerade als überragend einstufen würde. So waren spätestens ab 01.00 Uhr morgends eh fast alle besoffen oder sonst irgendwie drauf. Zeitgeistiges Partyleben eben und nicht mehr so mein Ding, wie ich feststellen muss. Es hat dennoch in jeder Beziehung gut getan und die Waage heute zeigt schon 2kg weniger an als vor noch einer Woche…
Continue Reading »
Apr
28
2007

Gestern abend sahen wir uns auf DVD “Eragon” an, das angebliche Fantasy-Filmepos des auslaufenden letzten Jahres. Und ich hätte besser auf die schlechten Kritiken gehört, denn der Film um Drachenreiter Eragon und seinen Drachen Saphira ist wahrlich alles andere als überzeugend und ich bin sicher, dass die Buchvorlage an diesem Fiasko absolut unschuldig ist, sind es doch gerade auch die Fans der Romane, die kein gutes Haar am diesem oberflächlichen Reissbrettfilm lassen….
Continue Reading »
Apr
26
2007
Mann, jetzt weiss ich warum Teufelsdreck so heisst oder auch Stinkassant genannt wird. DAS ZEUG RIECHT! Und wie…Ich habe auf Kundenwunsch eine grössere Menge auf Lager bestellt und natürlich kam er wie üblich in einem Sack und einer Schachtel verpackt. Schon als ich den Hauseingang öffnete, drang mir der Geruch von Knoblauch, Zwiebel und anderen undefinierbaren Gewürzen in die Nasenlöcher. Als ich dann den Postkasten öffnete, waberte mir eine Duftwolke sondergleichen entgegen. Zwar habe ich alles gleich entsorgt und den Teufelsdreck selbst in einem Glas luftdicht verschlossen, aber ich krieg den Gestank nicht aus dem Laden, obwohl alle Fenster offen sind und ich räuchere was das Zeug hält. Übrigens wird "Ferula assa-foetida" in Indien gar als Gewürz verwendet und beim Räuchern soll er Dämonen und negatives Gewürm austreiben und fernhalten. Aber glaubt mir eins: zwischenmenschliche Kontakte habt Ihr dann auch keine mehr. Jedenfalls traut sich nun sicher nix negatives mehr zu mir in den Laden, solange es so müffelt…..In kleinen Dosen kannte ich es bereits und fand es erträglich. In grossen Dosen ist es einfach BÄÄÄH *g*. Das arme Postamt/auto
Apr
26
2007

Wie man weiss bin ich kein sonderlicher HipHop Fan, auch wenn es durchaus Interpreten und Künstler gibt, die mit intelligenten und kritischen Texten glänzen und an denen sich so mancher Pop-Künstler eine Scheibe abschneiden könnte und sollte…(siehe Patrics Blogeintrag). Eine Band die ich schon immer mochte sind “Die fantastischen Vier” und so habe ich mir, da mir ihre Single “Ernten was wir säen” gefällt, ihr aktuelles Album “Fornika” zugelegt. Und es gefällt mir ausserordentlich gut, denn Fanta 4 schwelgen nicht in schweren Beats und deutschem Standard-Rap sondern sie paaren intelligente und hörenswerte Texte mit poppigem, funkigem und eingängigem Sound der nicht einer gewissen Leichtigkeit entbehrt und der einen dennoch an den Eiern packt. “Fornika” ist derzeit eines meiner absoluten Lieblingsalben und es überzeugt mich musikalisch wie textlich. Die Urväter deutschen HipHops sind älter und reifer geworden, Ihr Sound jedoch bleibt bahnbrechend auf dem Bereich und vorbildhaft. Zeitlos und aktuell kritisch/philosophisch.
Apr
26
2007

Heute war ich bereits um 05.00 Uhr wach um mich an den Newsletter zu machen, den ich dann sogleich an Patric sendete, der zu dieser Zeit sicher noch schlief. Während ich nun lustvoll an einer “Nicotinell” Tablette lutsche und dabei nachspüre, wie es dem gestern behandelten Zahn denn eigentlich so geht, sinniere ich wieder einmal darüber wie schade es ist, dass die wirklich guten Bücher zum Thema Wicca und Hexentum nur in englischer Sprache den Markt bereichern. Derzeit lese ich nämlich das informative, ehrliche, dennoch humorvolle und einfach saugute “Bonewits’s Essential Guide to Witchcraft and Wicca” von Isaac Bonewits. Und das ist ein Buch, dass man dem deutschsprachigen Raum nicht vorenthalten sollte….
Continue Reading »
Apr
24
2007
Ich wundere mich zunehmend über Leute mit denen ich rede, die – und das verstehe ich – sich über den Sonnenschein freuen. Aber wenn ich dann sage, dass Regen dennoch dringend notwendig wäre reagieren manche geradezu entsetzt und sagen "Ja nicht…Es soll so sonnig bleiben".
Diese Kurzsicht betrübt mich und wenn man im Gespräch dann über die Bedürfnisse der Natur redet erntet man ein mitleidiges "Ja, das hat schon was, aber wenn Regen, dann nur ein bisschen"…
Am geilsten eine Antwort heute als ich die möglichen landwirtschaftlichen Konsequenzen als Argument einbrachte: "In der Migros (Schweizer Grossverteiler) hats immer etwas zu essen!
Sprachlosigkeit…auf meiner Seite. Übrigens ist der Wald in unserer Umgebung derzeit vermüllt wie schon lange nicht mehr. Ein grausamer Zeitgeist und ein Armutszeugnis von Menschen die in gewissen Belangen nicht weit denken…
Apr
23
2007

In den letzten Wochen ist in mir aufgrund der Botschaften, Erlebnisse und Erfahrungen nun immer mehr das Bedürfnis gewachsen, mich wieder intensiver mit eigenen “Studien” zu beschäftigen und nebenbei wieder den Aspekt des “Lehrlings” in den Vordergrund zu stellen. Wer dieser Lehrling ist? Ich natürlich. Lehrling des Lebens sowieso, doch ich denke es ist Zeit wieder etwas mehr die eigene Praxis der Witchcraft zu vertiefen, das Studium der Magie zu intensivieren sowie meine Wicca-Basis auszubauen und neu zu erkunden. Mensch, wie ich in meine Covenzeiten vermisse, denn das Lernen und Erfahren, das gemeinsame Wachsen in der Gemeinschaft barg einfach soviele positive Aspekte in sich und ermöglichte kraftvolle Erkenntnisse sowie den ständigen Erfahrungsaustausch untereinander. Ganz zu schweigen von der Praxis im Kreis von Menschen die zur Familie wurden und der energetischen Kraft einer solchen Gemeinschaft…
Continue Reading »
Apr
23
2007

Gestern haben Pfoffie und ich uns zum eifrigen Waldlauf aufgemacht, begleitet von Coach Ceridwen die denn auch normalen Schrittes fast so schnell war wie wir am laufen. Nach etwa 20 Minuten hing uns das Beuschel aus dem Hals. Was das Beuschel ist? Österreichisch für Lunge. Ein ausgiebiges und langes Sitzen auf der Bank holte uns dann wieder zur Normalatmung zurück. Gut getan hat es auf jeden Fall und ich hab mir nun ein Minimum von 3x die Woche vorgenommen. Naja, ich muss aufpassen mit solchen Aussagen, denn mir eilt der Ruf voraus in solchen Dingen konsequent inkonsequent zu sein. Guten Wochenstart. Übrigens, wer genau schaut: ich bin seit langem wieder mal glattrasiert im Gesicht. Ein
komisches Gefühl…und mit dem Lächeln hab ich doch was von Stan Laurel, wenn den noch wer kennt…*g*
Schade, dass Pfoffie nicht grad um die Ecke wohnt. Zusammen macht es nämlich viel mehr Spass das Laufen und “Kondition” haben wir vorerst mal ne ziemlich ähnliche…
Apr
20
2007
Heute morgen waren Cerridwen und ich wieder mal auf einem unserer meditativen Waldspaziergänge. Die Vögel zwitscherten laut und fröhlich und es war eine Freude. Besonders schön jedoch war der Junghirsch den wir beim markieren seines Reviers beobachten durften, der sich von uns nicht abhalten liess und uns ein ganzes Stück lang begleitete. Manchmal gar bis auf wenige Meter herankam und uns anstarrte, von unserer Präsenz jedoch ziemlich unbeeindruckt blieb. Schalkig und frech, der junge Hirschgott eben
. Ein magischer und harmonischer Moment sowie ein “Aufsteller”, wie man auf schweizerisch sagt. Als dann jedoch der unfreundliche und unsympathische Waldarbeiter (wir begegeten ihm schon einige male) mit seiner Motorsäge daherkam und sein lautes Werk startete, verschwand auch das Hirschlein in seinem neuen Revier. Leider schaffte ich es nicht ein Bild zu machen, doch der Gedanke an den Frechdachs zaubert immer noch ein Lächeln ins Gesicht.(Bild von s7.digitalstock.de)