Mar
11
2010
Ich bin ein Gewohnheitstier und das betrifft auch Zahnärzte: wenn ich mal wo zufrieden bin bleibe ich meist über die Jahre treuer “Kunde”. Aus verschiedenen Gründen wechselte ich nun meine Zahnärztin – die ich als Mensch eigentlich sehr schätze – und der erste Besuch in einer neuen Praxis ist für mich immer schlimm. Doch ich wurde heute angenehm überrascht, denn das erste mal seit Jahren bekam ich eine Dentalhygiene verpasst, bei der ich einmal nicht deziliterweise Blut und Gewebestücke ausspuckte und die nicht mal weh tat. Ich wusste bislang gar nicht das es auch Dentalhygiene ohne Schmerzen gibt und der Tipp einer lieben Freundin wies mich darauf hin, das es auch anders geht, weshalb ich nun eben fremdging.
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Mar
10
2010
Mit ihr durfte ich eines meiner letzten Interviews führen, als ich noch für die damalige Luzerner Zeitung Musikartikel schrieb, und sie war mir sehr sympathisch in ihrer zurückhaltenden und doch augenzwinkernden Art: Jennifer Rush. Bald darauf wurde es relativ still um die nette Pop-Diva und nur mit “Credo” schaffte sie noch eine temporäre Rückkehr an die Spitze der Charts. Nun hat sie ein Comeback-Album herausgebracht und ich darf Euch verraten: ich halte es für hervorragend!
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Feb
25
2010

Er gehört zu meinen ganz grossen Favoriten und sein “Faerie Oracle” wurde im Verlauf der letzten 10 Jahre zu einem meiner geschätztesten (gedruckten) Ratgeber, mit dem ich für mich persönlich arbeite: Brian Froud (Der dunkle Kristall, Labyrinth,…). Nun ist ein Nachfolge-Kartendeck (englisch) erschienen mit dem Titel “The Heart Of Faerie Oracle”, welches er zusammen mit seiner Frau Wendy gestaltete und veröffentlichte. Und für mich steht fest: auch dieses Werk ist bereichernd und inspirierend, denn der Zauber des Naturgeisterreiches findet einmal mehr in der Arbeit Frouds kompetent Ausdruck. Anders als im “Faerie Oracle”, die sich gut für langfristige Tiefenarbeit eignen, wird hier der Alltag ein wenig mehr in den Mittelpunkt gerückt. So kann man zum Beispiel einfacher mit einer Tageskarte als Aufmerksamkeitsthema arbeiten. Die Bilder sind “typisch Froud”, allerdings wurden die Gesichter im Ausdruck ein wenig moderner. Auch bekannte Bilder aus seinen erfolgreichen Bildbänden finden sich hier in leicht überarbeiteter Form und erstrahlen in neuem Glanz oder Umfeld. Mit 68 Karten und einem gebundenen, schön aufgemachtem Begleitbuch braucht man sich über mangelnden Umfang nicht zu beklagen.
Feb
20
2010
Täusche ich mich, oder wächst derzeit die chronische Unzufriedenheit in der westlichen Gesellschaft in einem rasanten Tempo? Obwohl man immer mehr hat ist es nie genug um so wirklich glücklich zu sein. Die Jungen (aber nicht nur) sehnen sich nach Liebe und Beziehung, pflegen die Kommunikation aber hauptsächlich via Handy und PC und wundern sich dann, wenn ihnen irgendwo etwas zwischenmenschliches, persönliches fehlt das über Sex hinausgeht. Sexualität deren Vorbilder oft in der produzierten Pornowelt geschaffen werden zu der man heute Zugriff hat bevor die LehrerInnen überhaupt von Blumen und Bienen erzählen. Die Älteren (auch hier gibts Ausnahmen) fühlen sich eingeengt, wissen nicht was sie wollen und treffen dadurch oft Entscheidungen die sie später bereuen. Dankbarkeit für das was man hat ist ein rares Gut geworden, denn es ist nie genug, und trotz boomendem Buchmarkt im Bereich Selbsthilfe-Spiritualität macht sich die grosse Verwirrung breit und die Konsumlust dient als vertrauter, aber nicht sonderlich erfüllender Anker im hektischen und informationsüberfluteten Alltag.
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Feb
18
2010

Als sie im Fernsehen lief interessierte sie mich nicht sonderlich, die Neuverfilmung der einstmals trashigen Science Fiction Serie “Kampfstern Galactica” die unter dem Titel “Battlestar Galactica” ihre Wiederauferstehung feierte. Nicht einmal die herausragenden Kritiken und zahlreichen Preise liessen mich den Versuch wagen, mich diesem TV-Abenteuer anzunähren. Als ich es kürzlich dennoch wagte und hineinschnupperte – RTL2 nahm Wiederholungen Mittwochs ins Programm – dachte ich mir: “nicht schlecht” und wagte das Experiment, mir die ganze Serie als BluRay Box zu bestellen. Und ich habe es nicht bereut, denn “Battlestar Galactica” ist hervorragendes und äusserst durchdachtes “Kino” der Sonderklasse…
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Feb
17
2010
Wisst Ihr was ich voll daneben finde? Wenn Menschen im Rahmen eines Konfliktes jedes Ehrgefühl vergessen und vertrauliche bzw. private Details über andere weiter erzählen, um selbst besser dazustehen oder in einer Argumentation den “Rivalen” zu diskreditieren. Und nein, es geht nicht um mich, aber ich durfte es wieder einmal beobachten und machte mir dazu Gedanken. Wenn das dann noch Menschen praktizieren die sich selbst als “spirituell” bezeichnen und um die Gesetze von Ursache und Wirkung wissen sollten (“Alles was Du aussendest…”, wird es für mich suspekt. Aber so funktioniert das nun mal. Schliesslich werden auch in grossen Kriegen selten faire Mittel eingesetzt um zu gewinnen. Gewinnen? Mitnichten, denn letztlich gibt es in so einem Fall nur Verlierer. Auf die eine oder andere Art.
Feb
13
2010
Für’s Geschäft sind sie praktisch, die Candida 6 bzw. 8 Stunden Teelichter die die Schweizer Migros im Sortiment hat. Und doch ist ihr Licht nur mit äusserster Vorsicht zu “geniessen”, denn die Dinger neigen dazu, beim geringsten Luftzug im wahrsten Sinne des Wortes zu entflammen. Eine unangenehme Erfahrung die einige mit mir teilen, wie ich Gesprächen entnehmen durfte. Das Wachs dieser Teelichter entflammt selbst in Haltern geschützt einfach viel zu leicht und schon so mancher hatte plötzlich ein Lagerfeuer unter der Duftlampenschale oder im Rechaud. Nicht nur ist das gefährlich, sondern es stinkt dann auch noch grauenhaft. Das es auch anders geht, zeigen Teelichter gleicher Brenndauer aus Dänemark (die ich dank Cerri gelegentlich verwenden darf), welche auch bei leichter Zugluft sicher und ruhig brennen. Bei 4 Stunden Teelichtern empfehle ich sowieso die in grösseren Coop Filialen erhältliche Öko-Variante. Ich weiss nicht ob die Migros einen Vertrag mit Haushaltsversicherungen unterhält, aber bei diesen unsicheren Dingern liegt der Verdacht nahe. Mir kommen die jedenfalls nicht mehr in den Halter.
Feb
09
2010

So ganz konnte ich es nicht lassen und so habe ich am Wochenende meinen “World of Warcraft” Account wieder aktiviert und das Spiel installiert. Obwohl ich von “Aion” begeistert war und bin, ist “WoW” für mich als Casual Gamer die bessere Wahl. Und ich vermisse die lebendigen Onlinewelten, auch wenn mich andere Spiele offline ebenso in ihren Bann ziehen. Gamen ist für mich einfach eine gute Entspannung zwischendurch und eine Bereicherung für die ich mir zwischendurch Zeit nehme um abzuschalten. Oben seht ihr meinen neuen Nachtelf den ich mir auf der Realm einer Freundin eröffnet habe. Doch hauptsächlich ziehe ich mit meinem Hexenmeister weiter durch die Lande. Die ersten Spielstunden heute schafften es doch tatsächlich mich wieder zu packen. Auch wenn die Graphik – nach dem Aion-Ausflug – nun ein Schock war, so schaffen es eben Musik und andere Details nach wie vor ein atmosphärisches Spielerlebnis zu generieren. Und man ist im Kreis von Freunden, und auch das ist viel wert. Jedenfalls “Hello Again, Azeroth”…
